Line Dance Glossar
Line Dance Glossar
Die wichtigsten Begriffe und Schritte im Line Dance – von A bis Z erklärt. Ideal für Einsteiger und zum Nachschlagen.
Grundbegriffe
Wall
Eine Wand bezeichnet die Blickrichtung der Tänzer. Die meisten Tänze sind 1-Wall (eine Richtung), 2-Wall (zwei Richtungen) oder 4-Wall (alle vier Richtungen). Bei einem 4-Wall-Tanz dreht man sich im Laufe der Choreografie in alle vier Himmelsrichtungen.
Count
Ein Taktschlag in der Musik. Line-Dance-Choreografien werden in Counts gezählt, z.B. hat ein 32-Count-Tanz 32 Taktschläge pro Durchgang. Jeder Schritt wird einem bestimmten Count zugeordnet.
Tag / Restart
Ein Tag ist eine kurze Zusatzsequenz, die an bestimmten Stellen im Tanz eingefügt wird. Ein Restart bedeutet, dass die Choreografie vor dem Ende abgebrochen und von vorne begonnen wird – beides sorgt dafür, dass der Tanz zur Musik passt.
Step Sheet
Die schriftliche Beschreibung einer Choreografie mit allen Schritten, Counts und Richtungsangaben. Step Sheets sind das „Rezept“ für einen Line Dance und werden weltweit verwendet.
Wichtige Schritte
Grapevine (Vine)
Einer der häufigsten Schritte: Seitwärtsbewegung über vier Counts. Rechts: Schritt rechts zur Seite – linker Fuß kreuzt hinter rechts – Schritt rechts zur Seite – linken Fuß heransetzen (Touch). Auch in die andere Richtung möglich.
Shuffle (Chassé)
Ein schneller Dreier-Schritt auf zwei Counts (z.B. „1 und 2″): Schritt – heransetzen – Schritt. Kann vorwärts, rückwärts oder seitwärts ausgeführt werden. Der Shuffle gibt dem Tanz Dynamik und Schwung.
Coaster Step
Ein Dreier-Schritt nach hinten: Schritt zurück – anderen Fuß heransetzen – Schritt vorwärts. Der Coaster Step wird häufig am Ende einer Sequenz verwendet und hilft bei Richtungswechseln.
Jazz Box (Jazz Square)
Vier Schritte, die ein Quadrat bilden: Rechts kreuzt über links – Schritt links zurück – Schritt rechts zur Seite – Schritt links vorwärts. Ein eleganter Schritt, der in vielen Choreografien vorkommt.
Pivot Turn
Eine halbe Drehung auf zwei Counts: Schritt vorwärts – auf beiden Ballen eine halbe Drehung ausführen. Ein Full Pivot Turn (360°) besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Pivot Turns.
Kick-Ball-Change
Ein energiegeladener Dreier-Schritt: Kick nach vorne – auf den Ballen aufsetzen – Gewicht auf den anderen Fuß verlagern. Wird oft als Akzent in schnelleren Choreografien eingesetzt.
Weave
Ähnlich wie der Grapevine, aber mit mehr Überkreuzungen. Die Füße kreuzen abwechselnd vor und hinter dem Standfuß, während man sich seitwärts bewegt. Ein typischer Weave hat 4 bis 8 Counts.
Stomp
Ein kräftiger Aufstampfer mit dem ganzen Fuß. Beim Stomp wird das Gewicht auf den aufstampfenden Fuß verlagert, beim Stomp Up bleibt das Gewicht auf dem Standfuß.
Touch / Tap
Den Fuß ohne Gewichtsverlagerung auf den Boden tippen. Ein Touch kann neben, vor oder hinter dem Standfuß ausgeführt werden. Wird oft als Abschluss einer Schrittfolge verwendet.
Schwierigkeitsgrade
Absolute Beginner – Für komplette Neulinge. Einfachste Schritte, langsames Tempo, viel Wiederholung.
Beginner – Grundschritte wie Grapevine, Shuffle und einfache Drehungen. Tänze mit 16–32 Counts.
Improver – Leicht fortgeschritten. Kombinationen werden komplexer, erste Richtungswechsel und Tags kommen hinzu.
Intermediate – Für erfahrene Tänzer. Anspruchsvolle Kombinationen, schnellere Musik und mehr Drehungen.
Advanced – Für Profis. Sehr komplexe Choreografien mit schnellen Richtungswechseln und anspruchsvollen Techniken.
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